More Rast

Sieben Tage, sieben Nächte,
wanderte ich durch das Schelchte,
was ich ächte.
Erschrak vor ‘nem Raben der dort krächzte,
einem toten, morschen Baum der Ächzte.
In den schwarzen Sumpfe krachte,
wo gleich schauriges Leben erwachte.
Schlug dumpf platschend in das Moor,
schleuderte schlammig schwarze Massen empor.
Und die macht jener düstrer Eichen,
beschwört die tödlichen Moorleichen.
Gab tasuend Armen dort das dunkle Leben,
um sich böse tödlich zu erheben.
Arme kamen, Arme mich ergriffen,
zogen mich hinunter um mit ihnen zu versiffen.
Magrer Knöchel schließt sich um die Füße,
dass ich ewig im dem Schlamme büße.
Stinkender Schlamm schließt die Lunge,
verdrängt die Luft, konserviert das Junge.
Verätzt das Augenlicht für immer,
verschließt vor jedem Sonnenschimmer,
Der durch dunkle Wolken bis hinunter dringt.
Bis zum dunklen Joch, das Tod ausstinkt.
Es war ist hier im Moor mein Untergang,
wo ich im schwarzen Nichts versank.
Inmitten von verfilzten Haaren, weißen Schädeln,
leuchtend im Schleim, durch den sich Maden fädeln.
Um mit zu vermodern zieht man mich hienin,
und du wirst bald der nächste sein.

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Der Fels

Ein Fels in der Brandung,
seit Jahrhunderten ohne Wandlung.
Er steht dort und bricht tosende Wellen,
bleibt standhaft, hat keine rauhen Stellen.
Glattgeschliffen durch vergehende Wogen,
steht unverändert da, wenn Stürme toben.
Hartgesotten bleibt er von April bis März,
bei Wind und Wetter, ein Fels kennt keinen Schmerz.
der Fels, der jede neue Welle gesehn und gespürt,
wird nicht untergehen, nur den Blicken entführt.
Sein untergang ist erst, wenn die Erde sich teilt,
sich des Felsens Gleichheit entzweit.
Wenn sich öffnet der feurige Rachen,
den Fels verschlingt, wird er als neuer erwachen.
Von Außen hart gegen feuchte Revolution,
beugt sich nur der warmen, inneren Restauration.

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El Condor Pasa

El Condor Pasa, breite deine Schwingen aus,
zerreiß die Ketten, die dich an diese Erde binden.
Sei frei und steige in die Lüfte auf,
gleite sicher zwischen allen Winden.
Verwirbel den Dreck mit einem Flügelschlag,
das er trotzdem Licht ins Dunkel lässt.
Den Dreck der diese Welt bedeckt wie ein Grab,
scheuch in hoch, dass er nie mehr Fuß hier fässt.
Öffne deinen Schnabel, scharf wie Scheren,
fresse jeden hier, der And’ren Böses tut.
Beseitige das Unrecht um zurückzukehren,
bring die Freiheit mit deinem unbeschwehrten Mut.
Einen starken Flügelschlag bis ganz nach Oben,
für die Schwachen dieser ernsten Welt.
Weiterschlagend bis alle Ausbeutung zerstoben,
zerreiß die Ketten, die uns im Elend hält.

El Condor Pasa

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Roter Tunnel Zum Licht

Ich sitze Tag ein Tag aus in einer Zelle ich nenn sie Leben,

in dieser Zelle kann oder will niemand Liebe geben.

Man sieht nur das Leben wie es verschwindet,

und nen korrekten Menschen der sich im Angesicht des Todes windet.

Das Leben fließt aus mir wie das Rot aus ihr,

ihr Herz blieb stehen und jetz die Welt bei mir.

Lebenslang in der Zelle ohne jede Sonne,

die Zellentür wird niemals aufgehn wie die Sonne.

Jeder einzelne Ausbruchsversuch wird scheitern,

ich sehe seit Tagen eine Welt mit lebendigen Geistern.

Das Gesicht eingebrannt tief in mein Gehirn,

unverdrängbar wie die DNA  hinter meiner Stirn.

Und ich kann nichts tun ohne an dich zu denken,

wenn ich könnte würd ich dir das Wasser des Lebens schenken.

-

Dir rinnt das Rot durch deine Hände,

denkst du dir hilft das Licht am Ende?

Streiche nie in Rot des Tunnels Wände,

und ja ich vermisse deine warmen Hände.

-

Ich hab seit Tagen nicht richtig geschlafen,

auf der Suche nach einem sichern Hafen.

Man sieht nur Augenringe bis zu den Knien,

spätestens vor dem Herrn werd ich neben dir Knien.

War kurz vor dem aufhörn jetz ein Big Pack pro Tag,

und jeder rät mir Junge bleib stark.

Wie soll ich ohne die Kraft die in mir pulsiert,

wir sind auf ewig getrennt Unfall beim Mann der sich rasiert.

Ich trinke Unmengen Kaffee der mir nie geschmeckt hat,

mit einem Zug setzt du mich Schach Matt.

Ich esse kaum wo ist der Vielfraß hin,

Schnitte in meiner Seele so tief in mir drin.

Ich kotze und heule ein Schlag in die Eier,

völig in Schwarz wird unsere erste Feier.

-

Dir rinnt das Rot durch deine Hände,

denkst du dir hilft das Licht am Ende?

Streiche nie in Rot des Tunnels Wände,

und ja ich vermisse deine warmen Hände.

-

Ich seh kein Ende des Wahnsinns,

ich steh nur hier und sehe wie der Kahn sinkt.

Es stinkt bis zum Himmel ich sehe dich,

ich schnitze in meine Seele den ersten Strich.

Alles ist vorbei Gott war dabei,

was interessiert mich die Frage von Huhn und Ei?

nichts weil du das einzige für mich bist,

Mist und weil du in meinen Träumen zu mir sprichst.

Auch wenn die Welt für mch zusammenbricht,

es ist so ich war so sehr darauf erpicht,

aus dem Klo dich nochmal kommen zu sehn,

und nochmal deine süße Stimme zu verstehn.

Doch sie ist weg (weg),

und ich bin wieder allein allein.

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Gefährliche Reise

Eines Tages nahm ich einen Zug. Nur mal um so auszuspannen. Er nahm mich mit auf eine Reise, eine wunderbare Reise. Es ging durch ein buntes Land mit seltsamen Tieren in den komischsten Farben. Die Sonne schien und ein Regenbogen war zu sehen. Auch der Himmel hatte einen ungewöhnlichen aber angenehmen Farbton. Ich fühlte mich unbeschwert, leicht, fast fliegen, und auch Objekte konnten auf einmal schweben.
Nun nahm ich fast täglich einen Zug in dieses wundersame Land und vergaß so den Stress des Alltags. Doch nach einiger Zeit wirkte dieses Land nicht mehr und ich nahm Anschlusszüge. Die Länder wurden immer wundersamer. Auch die Leute die dort lebten. Es wurde auch hitzig wenn sich Super Marios und seine Freunde mit den Grünen prügelten. Ich merkte, dass das Reisen meinen Körper kaputt machte. Doch ich dachte nicht daran aufzuhören.
Bald nahm ich mehr als 2 Züge nacheinander. Doch das Land in das mich diese Züge brachten war nicht so wunderbar und schön und entspannend. Es war grauen voll. Gnome verfolgten mich. Überall vernichteten Orkrudel die Landschaft und was auch immer dort lebte. Hexen flogen durch die Luft und spuckten Feuer. Die vorher so verzaubernden Farben sind dunklen, traurigen Tönen gewichen. Ich hielt es nicht mehr aus. Zuerst drehte sich mein Magen um und ich kotzte durch das ganze Abteil. Meine Gesundheit war hinüber. Mein Kopf wollte platzten doch er schaffte es nicht. Dann viel ich in einen Dornröschenschlaf. Ich wachte dort auf, wo ich den Zug genommen hatte … doch ich schwor mir nie wieder einen zu nehmen.

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Idioten um mich rum

Wenn sie egoistisch sind, was nützt es noch zu leben,

wenn sie dir Steine in den Weg legen,

Und wenn sie nichtmal an dich glauben,

dich niedermachen und dir dein Selbstvertrauen rauben.

Wenn es Felsen sind und keine Steine,

wenn sie weiter erzeugen, jedoch Hasskeime,

Das Fünkchen Liebe aus dir treiben,

und denken weiterhin geliebt zu bleiben.

Was nützt es mir den scheiß noch auszuhalten?

Was hindert mich mein Licht auszuschalten?

Meine Freunde, um ihnen zu zeigen es gibt einen Ausweg,

um ihnen zu zeigen, dass die Partie an mich geht.

Und alles zurückkommt was mir im Weg steht,

und sie werden merken, dass ein anderer Wind weht.

Ich werde mich hochkämpfen bis sie es sehen,

dass sie bis dahin  auf Irrwegen gehen.

Ich werde es ihnen zeigen und mich so rächen,

und dann hack ich in ihre Wunden, auf ihre Schwächen.

Sie sagen ich tu nichts, ich versau mir meine Zukunft,

sie geben mir keine Chance, sie versaun mir meine Zukunft!

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Flohzirkus im Kopf

Im Museum hängt ein Bilderrahmen,

der ist aus Holz.

Und in dieser Eiche Würmer lahmen,

doch das mit Stolz.

Denn ein kleiner Wurm der fraß,

erzählt man sich,

Ein Abbild von dem Flusse Maas,

mit einem Bienenstich.

Doch für ne Kaffeekanne war der Bauch zu klein,

obwohl er  zwei Stunden aß,

Ganz fett in einer Ecke und ganz allein,

doch bald ist er dünn weil man ihn vergaß.

Un die Moral von der Geschicht,

schütze dein Gesicht.

Lirum, Larum, Löffelstiel, wer zu dünn ist, isst nicht viel,

wer viel ist, der wird zu fett und hat ‘n Leben im Bett.

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Sie

Sie war so schön wie immer. Sie saß so elegant aus und bezaubernd mit ihren strahlenden himmelblauen Augen. Und das schmale, längliche, leicht gebräunte Gesicht war immer noch von den hellbraunen Haaren umrahmt. Sie war so schön wie immer. Ich beobachtete sie, wie vor 5 Jahren, als ich mich in sie verliebt hatte. Auch wenn das schon lange her ist – immer wenn ich sie sah, schlug mein Herz immer noch höher oder ich versank immer noch in tagträume. Und jetzt, wo ich nach einiger Zeit endlich wieder hier war, fiel es mir auf. Sie war nicht so schön wie immer. Sie war noch schöner.

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Das sinkende Schiff

Und da stand ich im Regen auf dem sinkenden Schiff. Die Segel waren zerissen und es war kein Vorwärtskommen in Sicht. Unser Steuermann war schon drüben auf einem starken, guterhaltenden, uns bekannten Schiff. Da wollte ich auch hin. Der Steuermann hatte mir erst die Lage klargemacht und seitdem er weg war, war das Schiff gänzlich am sinken. Obwohl es erst ein Jahr alt war, war es dreckig ungepflegt, weil kaum einer sich darum kümmerte. Der Steuermann, der Kapitän, ab und zu ein Wächter, der nur ab und zu an Deck war und Ich, der Schiffsmaat, der harte Arbeit verrichtete. Nie gab es eine Meuterei gegen den Kapitän, obwohl sich der Steuermann am meisten noch um dass Schiff kümmerte und am öftesten auf ihm war. Doch wir paar Hanseln, konnten das Schiff nicht zusammenhalten, die, die wir an Deck waren. Es heißt, die Ratten verlassen das Schiff, doch ich war keine Ratte. Ich persönlich das Schiff mitgebaut und es fiel mir schwer es zu verlassen. Es war das erste Schiff, auf dem ich nicht alleine war. Doch ich wollte nicht untergehen und noch einmal von vorne beginnen oder wieder alleine auf einem Schiff sein.
Die wahren Ratten, saßen unter Deck, zwischen den morschen, feuchten, vermoosten Dielen, die das Schiff eigentlich zusammenhalten sollten. Diese Ratten ließen sich nie an Deck blicken. Sie merkten in ihrer Euphorie, in der sie sich überall rühmten zu unserer Crew zu gehören, nicht, dass das Schiff unterging. Ich dachte mir, dass ich genug getan hatte auf diesem Schiff und das mit ganzem Stolz, doch zum Glück bin ich nicht der Kapitän, der die Mannschaft nicht genug drängen konnte zu helfen. Zum Glück kann ich gehen, denn nur der Kapitän soll mit seinem Schiff untergehen. So sieht er hoffentlich seine Fehler ein und wenn er es früh tut, kann er sein Schiff eventuell noch retten. Ich rannte nun mit voller Kraft los. Immer auf die zum anderen Schiff zugewandte Rehling. Kurz davor setzte ich zum Sprung an. Die Entfernung konnte ich nicht einschätzen, da meine Augen mit Tränen getrübt waren. Dann verließen meine Beine den Boden. Ich ließ die Rehling hinter mir, dann war ich schon einen Meter weg davon. Nun war ich bestimmt schon bei der Hälfte. Ich erkannte sogar bekannte Gesichter auf dem anderen Schiff. Ich sehnte mich danach endlich festes Holz wieder unter meinen Füßen zu haben. Ich fieberte der Rehling entgegen. Dann wurde es Dunkel.

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Kerzen

Ich saß mit ein paar anderen Personen im Raum. Einer entfachte die Flammen der Kerzen. Zum Anfang waren wir für die Kerzen. Wir suchten extra mehrere, denn eine einzige konnte der Dunkelheit und Kühle nichts anhaben. Doch schon bald wurde der Raum erhellt. Das Licht faszinierte uns wie Flamme wallig emporzüngelte. Es rief in uns eine Unruhe aus. Aber seitdem die Kerzen brannten redeten wir miteinander. Es war herrlich. Das erste mal kam ein Gemeinschaftsgefühl auf. Doch blieben wir still sitzen. Bald fing jedoch der Tisch, auf dem die Kerzen standen, an zu wackeln. Einige begannen zu schwitzen und wurden nervös. Wenn die Kerzen den Sturz schafften, dann würde hier drinnen die Hölle lossein und alles in Bewegung setzten. Sie wackelten gefährlich hin und her. Ich bewegte mich nicht. Die wärme und das Licht waren angenehm. Es könnte ruhig noch wärmer und heller sein. Notfalls konnte ich ja immer noch den Raum verlassen, daraus fliehen. Nun bekam einer Panik. Er sprang auf und rannte zu den Kerzen. Mit einem Atemzug hauchte er ihnen die Lichter aus. Die Wärme und die Helligkeit wurden so schnelle von der Kühle und Dunkelheit verdrängt, die sich ihr Gebiet Kerze um Kerze zurück eroberte. Da saßen wir wieder wie Trauerklöße. Einsam im Dunkeln tappend. Keiner sagte ein Wort, alle starrten in der Gegend rum. Ich legte mich hin zum schlafen und meine letzter Gedanke war – Wie lange tappen wir noch im Dunkeln?

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