More Rast
Sieben Tage, sieben Nächte,
wanderte ich durch das Schelchte,
was ich ächte.
Erschrak vor ‘nem Raben der dort krächzte,
einem toten, morschen Baum der Ächzte.
In den schwarzen Sumpfe krachte,
wo gleich schauriges Leben erwachte.
Schlug dumpf platschend in das Moor,
schleuderte schlammig schwarze Massen empor.
Und die macht jener düstrer Eichen,
beschwört die tödlichen Moorleichen.
Gab tasuend Armen dort das dunkle Leben,
um sich böse tödlich zu erheben.
Arme kamen, Arme mich ergriffen,
zogen mich hinunter um mit ihnen zu versiffen.
Magrer Knöchel schließt sich um die Füße,
dass ich ewig im dem Schlamme büße.
Stinkender Schlamm schließt die Lunge,
verdrängt die Luft, konserviert das Junge.
Verätzt das Augenlicht für immer,
verschließt vor jedem Sonnenschimmer,
Der durch dunkle Wolken bis hinunter dringt.
Bis zum dunklen Joch, das Tod ausstinkt.
Es war ist hier im Moor mein Untergang,
wo ich im schwarzen Nichts versank.
Inmitten von verfilzten Haaren, weißen Schädeln,
leuchtend im Schleim, durch den sich Maden fädeln.
Um mit zu vermodern zieht man mich hienin,
und du wirst bald der nächste sein.
